IHK-Studie bringt Bewegung in Mobilitätsdiskussion

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Die vor kurzem vorgestellte IHK-Studie zur Mobilität im BER-Umfeld hat Bewegung ausgelöst. Nach Kritik, auch von SPD-Politikern aus der Region, an der Reaktion des Brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL), hat sich der BER-Sonderausschuss des Landtages mit der IHK-Studie beschäftigt und beschlossen ein Fachgespräch am 11. März 2019 im Rahmen der turnusmäßigen Sitzung durchzuführen. Dazu werden als Gesprächspartner die IHK Cottbus, die Gutachter der Studie und das Dialogforum BER geladen. Auch das MIL und die Flughafengesellschaft werden mit am Tisch sitzen.
Helmut Barthel, Obmann der SPD-Fraktion im BER-Sonderausschuss zur Entscheidung des Ausschusses: „Wir wollen mit den Experten darüber beraten, welche Rahmenbedingungen die Politik jetzt noch schaffen muss damit es zu keinem Verkehrskollaps rund um den BER kommt. Uns geht es um Lösungen, nicht um wahlkampftaktische Schuldzuweisungen.“ Tina Fischer, direkt gewählte Landtagsabgeordnete aus der Flughafenregion, ergänzt: „Das Dialogforum BER diskutiert die Verkehrsanbindung des BER schon seit geraumer Zeit. Wir sehen in der IHK-Studie auch einen Anstoß für neue Ideen.“

Zum Hintergrund: Das Dialogforum BER befasst sich ebenfalls mit der Verbesserung der Verkehrsanbindung am BER und will eine eigene Studie in Auftrag geben, die einen noch größeren Radius um den Flughafen ins Blickfeld nehmen wird. Denn der Hauptteil des zukünftigen Verkehrsaufkommens rund um den Flughafen wird aus der wirtschaftlichen Entwicklung sowie dem starken Zuzug und nicht aus dem Passagieraufkommen resultieren.