Neue Mobilitätskonzepte für den Landkreis: Planungen gehen voran

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Wie kommt man eigentlich spätabends vom S-Bahnhof nach Hause, wenn man nicht in fußläufiger Entfernung wohnt? Denn immerhin sind einige Ecken von Schulzendorf oder Zeuthen ja etliche Kilometer von den S-Bahnhöfen entfernt. Und wie erreichen z.B. Seniorinnen und Senioren das Wildauer Ärztehaus, ohne mehrmaliges und kompliziertes Umsteigen sowie lange Wartezeiten? Diese und weitere ähnliche Fragen hörte die Landtagsabgeordnete Tina Fischer zuletzt immer öfter, wenn sie mit den Menschen der Region im Gespräch war. Deswegen stellte sie im Herbst 2018 eine Anfrage zur Umsetzung des Nahverkehrsplans Dahme-Spreewald an den Landrat und bat um Informationen zum aktuellen und zukünftigen Geschehen. Ein erfreulicher Aspekt der da-maligen Antwort war die angekündigte Erprobung neuer Konzepte, bei der es nun offenbar Bewegung gibt wie Tina Fischer aus Richtung Landkreis erfuhr. Geplant ist demzufolge künftig ein U-Bus-Projekt der BVG und der RVS im Norden des Landkreises.

„Ich freue mich, dass der Landkreis mit so einem Pilotprojekt jetzt neue Wege ausprobiert in punkto Mobilität. Denn uns allen ist ja klar, dass mit einem rein haltestellenbasierten Linienverkehr nie alle Beförderungswünsche erfüllt werden können“ so Tina Fischer. Im anstehenden Projekt prüft der Landkreis, inwiefern eine Teilnahme am U-Bus-Projekt der BVG möglich und sinnvoll ist. Beim U-Bus-Projekt kann man in einem bestimmten Gebiet seine Beförderungswünsche per App anmelden, um dann von zu Hause zum nächsten U-Bahnhof (U-Bahnhof Rudow) gefahren zu werden. In Kürze werden bei einem Treffen der Beteiligten die weiteren Details geklärt und besprochen. „Wirklich ein klasse Ansatz! Es wäre doch toll, wenn wir z.B. bald Ich hoffe, dass die Beteiligten vor Ort viele gute Ergebnisse in der Testphase sammeln können. Auf jeden Fall ein richtiger und wichtiger Schritt in die Mobilität der Zukunft.“ so das Fazit der Landtagsabgeordneten Tina Fischer.