Tina Fischer & Ludwig Scheetz: Land übernimmt Kita-Kosten für Eltern

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Eltern, die ihre Kinder während des Lockdowns ganz oder teilweise selbst betreuen, müssen keine Kitabeiträge zahlen. Das Land übernimmt diese Kosten.

Für die SPD war von Anfang an klar, dass niemand für Kitaleistungen zahlen muss, die er nicht in Anspruch nimmt“, so der heimische Landtagsabgeordnete Ludwig Scheetz. Und weiter: „Die verwaltungstechnische Umsetzung kann vielleicht noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Aber die Eltern sollen wissen, dass die Landesregierung hier eine gute Lösung gefunden hat.

In vielen Gemeinden wurde der Unmut der Eltern in letzter Zeit immer größer. Auch weil nicht klar war, wie mit den Beiträgen für die Kinderbetreuung umgegangen wird. „Die Eltern fragten sich zu Recht, warum sie für eine Leistung bezahlen sollen, die sie auf Bitten der Landesregierung nicht in Anspruch nehmen. Ich bin daher sehr froh, dass das Land hier nun Klarheit schafft und die Eltern entlastet.

Das Bildungsministerium hat eine Richtlinie auf den Weg gebracht, die jetzt innerhalb der Landesregierung und mit den Verbänden abgestimmt wird. Die Übernahme der Kita-Kosten durch das Land wird 15 Millionen Euro kosten. Der Landtag hat finanzielle Mittel für coronabedingte Mehrausgaben bereitgestellt, über die die Landesregierung aber nicht frei verfügen kann. Immer wenn die geplante Ausgabe 7,5 Millionen übersteigt, muss der Haushaltsausschuss dieser jeweils zustimmen.

Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Tina Fischer freut sich über diesen Beschluss. „Ich kann versichern, dass der Ausschuss dieser Ausgabe zustimmen wird. In der SPD-Fraktion haben wir frühzeitig einen solchen Beschluss gefasst und sind auf unsere Koalitionspartner zugegangen. Ich bin sehr froh, dass wir die Eltern jetzt zumindest finanziell etwas unterstützen können.“, erklärt sie.

Eltern werden ganz oder hälftig von den Beiträgen befreit. Die Kitas sollen schriftliche Vereinbarungen mit den Eltern vorbereiten, die der Erstattung zugrunde gelegt werden. Denn die Befreiung gilt rückwirkend zum 1. Januar. Ob Eltern ganz oder nur hälftig entlastet werden, hängt von der Inanspruchnahme der Kita-Leistung ab. Wer sein Kind einen Monat gar nicht in die Kita bringt, wird keine Elternbeiträge zahlen müssen. Wer die vertragliche Betreuungsleistung bis höchstens 50 Prozent in Anspruch nimmt, dem werden die Elternbeiträge um die Hälfte erlassen.

Ich bedanke mich bei allen Eltern, die aktuell aus Gesundheitsschutzgründen ihre Kinder zu Hause betreuen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Homeoffice und Kinderbetreuung eigentlich nicht gut unter einen Hut passen. Umso größer ist mein Dank. Sie leisten einen aktiven Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus“, so Tina Fischer abschließend.

Ein frohes und gesundes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr!

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Ein unglaubliches Jahr 2020 liegt nun hinter uns. Ein Jahr, geprägt in erster Linie von einem winzigen unsichtbaren Virus. Hätte uns jemand vor 12 Monaten vorhergesagt, was politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich alles in diesem Jahr passsiert, kaum jemand hätte es geglaubt. Es gab viele gute und schöne Momente; aber auch sehr viele Situationen die mich und uns nachdenklich gestimmt haben. Und mit Sicherheit wird auch die Zukunft arbeits- und aufgabenreich bleiben.

Ich wünsche Ihnen allen vor allem beste Gesundheit und eine besinnliche Zeit mit Ihrer Familie und Ihren Freunden. Nutzen Sie diese Pause, um wieder neue Kraft zu tanken. Einen guten Start Ihnen in ein erfülltes, gesundes und glückliches 2021!

Ihre Tina Fischer

Gemeinsame Pressemitteilung der Koalitionsfraktionen: Arbeitsgerichte zukunftsfest machen

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Zu den Planungen für ein neues Arbeitsgerichtskonzept für das Land Brandenburg erklären die Koalitionsfraktionen:

Tina Fischer, rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion:

„Wir können heute noch nicht sagen, ob die angespannte coronabedingte Belastung des Arbeitsmarktes auch an den Arbeitsgerichten ankommen wird. Wir werden die Erreichbarkeit der Arbeitsgerichte erhöhen. Neben den Arbeitsgerichtsstandorten wird es Gerichtstage an anderen Standorten im Land geben. Dadurch entsteht mehr Präsenz in der Fläche. Die Justiz kommt zum Bürger und wir vermeiden zu lange Wege.  Wenn dieses Modell den gewünschten Effekt bringt und die Zufriedenheit erhöht, dann kann dies auf andere Bereiche der öffentlichen Verwaltung übertragen werden.“

Danny Eichelbaum, rechtspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:

„Unser Ziel ist die Schaffung von zukunfts- und funktionsfähigen Strukturen in der Arbeitsgerichtsbarkeit. Mit der von Justizministerin Susanne Hoffmann geplanten Reform wollen wir Verbesserungen für die rechtsuchenden Bürger im Land erreichen und mehr Bürgernähe schaffen. Die Gerichtstage im ländlichen Raum schaffen dafür die notwendigen Voraussetzungen.“

Benjamin Raschke, rechtspolitischer Sprecher und Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Wir begrüßen die geplante Neustrukturierung der Arbeitsgerichtsbarkeit im Land Brandenburg. Der Reformbedarf ist groß und hat sich über Jahre angestaut. Die nun gefundene Lösung hat große Vorteile: die Bürgerinnen und Bürger haben in Zukunft durch zusätzliche Gerichtstage kürzere Wege und eine bessere Erreichbarkeit. Ein Zugewinn für die ländlichen Räume! Nebenbei wird durch die Aufgabe bisher gemieteter Liegenschaften auch noch Geld eingespart.“

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Unabhängige Fluglärmberatung wird weiterfinanziert – Abgeordnete der Flughafenregion begrüßen Entscheidung des Infrastrukturausschusses

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Mit der im Oktober erfolgten Inbetriebnahme des Flughafens Berlin-Brandenburg in Schönefeld erhält das Thema Lärmschutz eine noch größere Aufmerksamkeit. Seit einigen Jahren bietet die unabhängige Schallschutzberatung der Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald eine wichtige Anlaufstelle für Fragen des Schallschutzes, Flugrouten oder Fluglärmbeschwerden. Das Land Brandenburg hat in Umsetzung eines Landtagsbeschlusses aus dem Jahr 2017 bisher 120.000 € zur Verfügung gestellt. Im Haushaltsentwurf der Landesregierung war zunächst die Streichung der Finanzierung vorgesehen.

Auf Antrag der Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen hat der Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung des Landtages in seiner Sitzung am 18. November mehrheitlich empfohlen die Summe wieder in den Haushalt aufzunehmen. Die SPD-Abgeordneten der Flughafenregion Tina Fischer, Helmut Barthel und Ludwig Scheetz begrüßen die Entscheidung als wichtiges Signal für die Region. Der Landtagsabgeordnete für Königs Wusterhausen und West-Oder-Spree, sowie Mitglied im Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung Ludwig Scheetz, erklärt dazu: „Das Lärmverhalten hat sich mit der Eröffnung des BER und der Inbetriebnahme der Südbahn schon jetzt spürbar verändert. Die Ausweitung von Lärmschutzmaßnahmen bleibt für uns eine zentrale Aufgabe im Flughafenumfeld, gerade weil sich nun auch deutlich zeigt, dass die Lärmbelastung nicht nur in den Schallschutz- und Entschädigungsgebieten steigt. Daher ist die Absicherung der unabhängigen Schallschutzberatung mehr als zu begrüßen.“

Tina Fischer, Landtagsabgeordnete aus dem nördlichen Teil des Landkreises Dahme-Spreewald und Mitglied im Sonderausschuss BER, dazu: „Der Beratungsbedarf von Anwohnern zum Fluglärm und zum Schallschutz wird mit der Eröffnung des BER steigen. Die Umsetzung von baulichen Schallschutzmaßnahmen steht aus unterschiedlichen Gründen größtenteils noch aus, gerade weil die Ansprüche gemäß Planfeststellungsbeschluss noch bis 5 Jahre nach Inbetriebnahme gelten – solange muss auch mindestens die Beratung finanziert werden.“ Freude auch bei Helmut Barthel, Landtagsabgeordneter aus dem nördlichen Teil des Landkreises Teltow-Fläming und ebenfalls Mitglied im Sonderausschuss BER: „Ich freue mich sehr, dass der Ausschuss mit seiner Empfehlung für die Beschlussfassung zum Haushalt die wichtige Arbeit der Schallschutzberatung würdigt und sichert. Gerade angesichts der Inbetriebnahme des Flughafens und dem damit wachsenden Flugverkehr ist die Fachkompetenz der vom Landkreis Teltow-Fläming getragenen Stelle wichtig.“

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Wir stehen zusammen in der Pandemie – Landtagsabgeordnete Tina Fischer und Ludwig Scheetz erläutern Novemberhilfen

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Die Wirtschaftshilfe des Bundes für Unternehmen und Selbstständige, die im November coronabedingte Einschränkungen erfahren, sind beschlossen. Die regionalen SPD-Landtagsabgeordneten Tina Fischer und Ludwig Scheetz erläutern, wer die Zuschüsse beantragen kann.

Nach Ansicht von Ludwig Scheetz kann Corona nur gemeinsam bekämpft werden. „Dazu gehört auch, dass wir denen finanziell unter die Arme greifen, die ihren Geschäftsbetrieb für uns alle einstellen mussten“, so Ludwig Scheetz. „Gastronomie, Hotellerie, Sportvereine, Fitnessstudios, Kultureinrichtungen und alle anderen von den erneuten Schließungen betroffenen Einrichtungen haben sich sehr intensive Gedanken zu Hygienekonzepten gemacht und sind nun unverschuldet erneut einer besonderen Herausforderung ausgesetzt. Der erneute Anstieg des Infektionsgeschehens in Deutschland zogen erneute Eindämmungsmaßnahmen nach sich, die in langen und intensiven Diskussionen zwischen dem Bund und den Ländern abgewogen wurden. Die Entscheidung hat sich niemand leicht gemacht, aber es ist notwendig unsere Kontakte und damit die Übertragungsmöglichkeiten des Virus zu reduzieren. Es kann uns auf diese Weise erneut gelingen, das Virus zurückzudrängen. Aber niemand, der dadurch wirtschaftlich unter Druck gerät, wird allein gelassen“, so Landtagsabgeordneter Ludwig Scheetz. Er ist überzeugt, dass diese Unternehmen einen wichtigen Beitrag in der Corona-Pandemie leisten und deswegen werden sie auch finanziell für diese Zeit unterstützt.

„Ich begrüße es sehr, dass sich die Novemberhilfen am Umsatz orientieren und nicht wie frühere Programme an den Betriebskosten. Der umsatzorientierte Zuschuss hilft auch denen, die wenig bis keine Fixkosten haben“ so Tina Fischer. Sie erklärt das Vorgehen zur Auszahlung der Gelder: „Die bereitgestellten Mittel werden über die Länder administriert, in Brandenburg durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). An der Antragsplattform wird mit Hochdruck gearbeitet. Damit die Unternehmen und Soloselbständige jetzt aber nicht so lange warten müssen, werden im November bereits erste Abschlagszahlungen vorgenommen. Das ist wichtig, damit niemand in Existenznot gerät. Leider ist die Beantragung für alle Antragsberechtigten nicht ohne den Umweg über die Steuerberater möglich. Ich hatte mir – wie viele andere auch – gewünscht, dass wir hier eine Erleichterung für die Betroffenen schaffen“ so Fischer abschließend.

Hintergrund:

  • Novemberhilfen erhalten alle,
    • die ihren Geschäftsbetrieb wegen der Schließungsanordnung einstellen mussten.
    • die 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt betroffenen Unternehmen erzielen.
    • die 80 Prozent ihrer Umsätze im Auftrag direkt betroffener Unternehmen über Dritte erzielt haben.
  • Gezahlt werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019. Soloselbständige können alternativ den Jahressteuerumsatz 2019 zugrunde legen. Unternehmen, die dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäfte aufgenommen haben, legen den Oktober 2020 als Vergleich zugrunde.
  • Umsätze von mehr als 25 Prozent (z.B. aus dem Außer-Haus-Verkauf) werden angerechnet, um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent auszuschließen.
  • Die Anträge müssen durch Steuerberater_innen und Wirtschaftsprüfer_innen über die Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Soloselbständige sollen bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein.
  • Damit die Hilfen schnell ankommen, erhalten Soloselbständige noch im November eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro und andere Unternehmen von bis zu 10.000 Euro.
  • Andere im Förderzeitraum bezogene Leistungen werden angerechnet (z.B. Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld).

 

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Tina Fischer & Ludwig Scheetz: „Beim Schülerverkehr müssen wir für Entzerrung sorgen!“

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Auf allen Ebenen – vom Bundestag bin hin zur Kommune – wird aktuell überlegt und diskutiert, mit welchen Mitteln man der zweiten Welle der Corona-Pandemie effektiv begegnen kann. Neben den von Bund und Bundesländern beschlossenen Maßnahmen, die den ganzen November gelten sollen, sucht man auch in den Kreisen und Gemeinden nach weiteren Möglichkeiten der Kontakteindämmung. Im Landkreis Dahme-Spreewald bringen die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Tina Fischer und Ludwig Scheetz nun zeitnahe Maßnahmen für den ÖPNV ins Spiel.

„Wenn ich an die Schulbusse bei uns im Landkreis denke, in denen sich jeden Morgen hunderte Schüler eng an eng drängeln, dann sehe ich hier schnellen Handlungsbedarf“ erklärt Tina Fischer. „Die Schulen selbst bemühen sich teils mit komplexen Maßnahmen um die Reduzierung der Kontakte zwischen den Schülern, aber auf dem Weg von und zur Schule im Bus sind dann alle wieder nah zusammen“ ärgert sich Fischer. Ihr Landtagskollege Ludwig Scheetz ergänzt: „Wenn dann nach der Vielzahl an Schülern im Bus gleich auch noch Seniorinnen und Senioren denselben Bus benutzen, dann hat das Virus um diese Jahreszeit natürlich leichtes Spiel.“

Die beiden Abgeordneten schlagen Landrat Stephan Loge deshalb vor, schnellstmöglich für eine Entzerrung bei der öffentlichen Schülerbeförderung im Landkreis zu sorgen. „Wenn irgendwie möglich, müssen eben zusätzliche Busse eingesetzt werden um die Schülerinnen und Schüler mit mehr Abstand im November in die Schulen zu bringen“ so der Vorschlag von Ludwig Scheetz und Tina Fischer, die gern auch bei der Beschaffung von nötigen Geldern bzw. Fördermitteln unterstützen wollen. Betroffen wären von einer solchen Maßnahme nur einige Linien und das dann auch nur zu den Stoßzeiten der Schülerbeförderung. Landrat Stephan Loge findet das Ansinnen der Abgeordneten grundsätzlich gut: „Der Vorschlag ist in der aktuellen Corona-Situation mit den rasant steigenden Zahlen gut und richtig. Wir werden seitens des Landkreises prüfen, was nötig wäre und unter welchen Umständen sich was machen lässt.“

Juristischen Nachwuchs für Brandenburg ausbilden

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Die SPD-Landtagsabgeordneten Erik Stohn und Tina Fischer haben im Rahmen einer kleinen Anfrage an die Landesregierung Fragen zum juristischen Nachwuchs für den höheren Dienst in Brandenburg gestellt. „Auch die Justiz steht durch den Fachkräftemangel vor einer Herausforderung. Die Justizministerin geht das Thema an. Neue Stellen sind geschaffen und besetzt. Im Vollzug und in anderen Bereichen wird mehr ausgebildet. Im Bereich der Rechtsreferendare gibt es Potenzial“, so Erik Stohn, SPD-Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Rechtsausschuss mit Verweis auf die anstehenden Einstellungsbedarfe. So wurde in der Antwort auf die kleine Anfrage deutlich, dass die Altersabgänge in Landesverwaltung, Justiz und Rechtsanwaltschaft höher sind, als die Zahl der neuen ‚Volljuristinnen und Volljuristen‘, die aktuell im Durchschnitt ausgebildet werden.

„Wie in vielen Bereichen steht auch hier ein Generationenwechsel an. Ich bin froh, dass der Entwurf des Landeshaushalts die Möglichkeit bietet, dass jedes Jahr bis zu 200 Referendare mit dem Vorbereitungsdienst beginnen. Diese Möglichkeit sollten wir nutzen“, so Tina Fischer, rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Vorsitzende des Rechtsausschusses. Die vergangenen Jahre begannen jeweils 140 bis 160 Nachwuchsjuristinnen und Nachwuchsjuristen das Referendariat.

„Durch die Personalaufstockung in der Justiz, die sich erneut im Haushaltsentwurf abbildet, sind Gerichte und Staatsanwaltschaften deutlich besser ausgestattet. Jetzt gilt es, dass sich das in mehr Ausbildungsplätzen widerspiegelt“, berichtet Erik Stohn. „Wir können uns hier zudem eine Landeskinderregelung wie in Berlin vorstellen“, so Tina Fischer abschließend. Im Land Berlin wird ein Teil der Referendariatsplätze an Absolventinnen und Absolventen der landeseigenen Hochschulen vergeben.

HIER finden Sie die Antwort zur kleinen Anfrage mit der Drucksachennummer 7/2082 online zum Nachlesen.

 

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Freie Musik- und Kulturakademie Wildau bekommt Fördergeld aus Berlin

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Kultur und Kulturzentren in kleinen Orten stehen oft vor ganz anderen Herausforderungen als ihre Pendants in großen Städten. Verschiedene Rahmenbedingungen erschweren es vielfach, attrak-tiv, modern und zeitgemäß aufgestellt zu sein. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. das Projekt „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ ins Leben gerufen.

Wie Ende September bekannt wurde, fließen knapp 8.300 € des von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien bereitgestellten Fördergeldes in die Stadt Wildau. Die dortige Freie Musik- und Kulturakademie Wildau hatte einen Förderantrag zum Thema „Kultur barrierefrei in Wildau, digital in der ganzen Welt“ eingereicht. Darüber freut sich neben den Akteuren vor Ort auch die Bundes-tagsabgeordnete Sylvia Lehmann: „Ich bin sehr froh, dass die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien und der Bundesverband Soziokultur ihren Fokus auch auf die Kultur in kleineren Städten und Gemeinden und auf den ländlichen Raum legen. Weil ich gern genauer wissen möchte, was vor Ort mit dem Geld passiert, werde ich die Freie Musikschule Wildau noch in der ersten Okto-berhälfte besuchen.“

Auch die Landtagsabgeordnete Tina Fischer freut sich über den Zuschuss aus Berlin für die freie Musik- und Kulturakademie in ihrem Wahlkreis: „Ich kenne Geschäftsführer Tino Höch schon eine ganze Weile und war schon immer sehr beeindruckt, mit welchem Elan er seine Projekte, Ideen und Ämter angeht. Und weil es gerade die freien Musikschulen nicht immer leicht haben, weiß ich genau, dass hier jeder Euro absolut sinnvoll ausgegeben ist.“

Das Programm „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ hat das Ziel, soziokulturelle Zentren, Kultur-häuser sowie Kultur- und Bürgerzentren in Städten und Gemeinden mit bis zu 20.000 Einwohnern in ihrer Weiter-entwicklung zu stärken und so den Erhalt eines lebendigen kulturellen und sozialen Umfeldes zu unterstützen. Die Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und/oder programmbegleitende Investitionen durchzuführen. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm „Kultur in ländlichen Räumen“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Im Bundeshaushalt stammen die Gelder aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BU-LE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

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„LDS macht mir keine Kopfschmerzen“ – Wirtschaftsminister Steinbach zu Gast beim Wahlparteitag der SPD Dahme-Spreewald

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Die Türen und Fenster zur Durchlüftung weit geöffnet; die Tische und Sitzplätze weit auseinander; Desinfektionsspender an verschiedenen Ecken und Masken bei allen auf dem Gesicht, die sich im Raum bewegen und ihren festen Sitzplatz verlassen. „Die Rahmenbedingungen für einen Parteitag sind in Zeiten einer Pandemie deutlich anders als früher,aber der guten Laune unter den Delegierten hat das keinen Abbruch getan. Alle waren froh, sich endlich mal wieder live und in Farbe zu einem Parteitag in Präsenzsitzung zu treffen“ konstatierte der Landtagsabgeordnete Ludwig Scheetz am Ende der knapp achtstündigen Kreisparteitagssitzung am Samstagabend.

Im KiEZ Hölzerner See hatte sich die SPD Dahme-Spreewald zum Parteitag getroffen – anwesend waren 55 Delegierte aus 15 Ortsvereinen und jede Menge Gäste. Hochrangig war der Besuch aus Potsdam: Der Brandenburger Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie, Prof. Dr. Jörg Steinbach, war gekommen und auch der Generalsekretär der SPD Brandenburg, Erik Stohn – gleichzeitig auch Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion – besuchte die Genossinnen und Genossen vor idyllischer Kulisse am Hölzernen See. Die Tagesordnung war lang: es standen turnusgemäß die kompletten Neuwahlen des Kreisvorstands an; darüber hinaus auch jede Menge zu diskutierende inhaltliche Anträge.

Der Leitantrag des diesjährigen Kreisparteitags stand ganz im Zeichen der gegenwärtigen und noch kommenden wirtschaftlichen Entwicklung des Landkreises. „Wirtschaftsregion Dahme-Spreewald – Zukunftschancen zwischen BER und TESLA nutzen“ war die Überschrift des Antrags, der inhaltlich intensiv diskutiert und weiterentwickelt wurde. Die wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung zwischen der Lausitz im Süden und Tesla und BER im Norden war auch das Thema der Rede von Wirtschaftsminister Steinbach: „LDS macht mir keine Kopfschmerzen“ lobte der Minister das Geschehen in Dahme-Spreewald und appellierte an die SPD und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort: „Seht bitte die Entwicklung – gerade hier in der Region in Nachbarschaft zu Tesla – als Chance. Darum beneidet euch ganz Deutschland. Lasst uns alle zusammen das Beste draus machen!“

Zwischen den inhaltlichen Beratungen fanden die turnusmäßigen Wahlgänge statt. Im Ergebnis hat die SPD Dahme-Spreewald ihre Vorsitzende Tina Fischer mit 94,3 % Ja-Stimmen im Amt bestätigt: „Ich freue mich über das große Vertrauen der Delegierten und verspreche, dass wir in den kommenden zwei Jahren richtig ran klotzen werden“ so die 49 Jahre alte Landtagsabgeordnete Tina Fischer, die bereits seit Frühjahr 2018 Vorsitzende der Kreis-SPD ist. „Wir als Vorstand und unsere Mitglieder in den Städten und Gemeinden im Kreis haben viel vor. Inhaltich und personell stellen wir jetzt die Weichen für die nächsten Jahre und ich freue mich, mit neuen Gesichtern und frischen Ideen loszulegen.“

Zu Fischers stellvertretenden Vorsitzenden wurden der Landtagsabgeordnete Ludwig Scheetz (35) aus Königs Wusterhausen, Kreistagsabgeordnete Martina Mieritz (55) vom Ortsverein Zeuthen, der Lübbener Bürgermeister Lars Kolan (47) sowie die KW’er Stadtverordnete Katharina Knaack (38) gewählt. Schatzmeister wurde erneut Jens Zarske-Lehmann aus Zeuthen; Schriftführerin ist wieder Sabine Scheffler aus dem Schenkenländchen. Als Beisitzerinnen und Beisitzer komplettieren den Vorstand Calvin Kuschke (Luckau), Susann Schulz (Wildau), Susanne Rieckhof (KW), Bianca Luban (Schenkenländchen) und Thomas Irmer (Bestensee).