„LDS macht mir keine Kopfschmerzen“ – Wirtschaftsminister Steinbach zu Gast beim Wahlparteitag der SPD Dahme-Spreewald

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Die Türen und Fenster zur Durchlüftung weit geöffnet; die Tische und Sitzplätze weit auseinander; Desinfektionsspender an verschiedenen Ecken und Masken bei allen auf dem Gesicht, die sich im Raum bewegen und ihren festen Sitzplatz verlassen. „Die Rahmenbedingungen für einen Parteitag sind in Zeiten einer Pandemie deutlich anders als früher,aber der guten Laune unter den Delegierten hat das keinen Abbruch getan. Alle waren froh, sich endlich mal wieder live und in Farbe zu einem Parteitag in Präsenzsitzung zu treffen“ konstatierte der Landtagsabgeordnete Ludwig Scheetz am Ende der knapp achtstündigen Kreisparteitagssitzung am Samstagabend.

Im KiEZ Hölzerner See hatte sich die SPD Dahme-Spreewald zum Parteitag getroffen – anwesend waren 55 Delegierte aus 15 Ortsvereinen und jede Menge Gäste. Hochrangig war der Besuch aus Potsdam: Der Brandenburger Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie, Prof. Dr. Jörg Steinbach, war gekommen und auch der Generalsekretär der SPD Brandenburg, Erik Stohn – gleichzeitig auch Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion – besuchte die Genossinnen und Genossen vor idyllischer Kulisse am Hölzernen See. Die Tagesordnung war lang: es standen turnusgemäß die kompletten Neuwahlen des Kreisvorstands an; darüber hinaus auch jede Menge zu diskutierende inhaltliche Anträge.

Der Leitantrag des diesjährigen Kreisparteitags stand ganz im Zeichen der gegenwärtigen und noch kommenden wirtschaftlichen Entwicklung des Landkreises. „Wirtschaftsregion Dahme-Spreewald – Zukunftschancen zwischen BER und TESLA nutzen“ war die Überschrift des Antrags, der inhaltlich intensiv diskutiert und weiterentwickelt wurde. Die wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung zwischen der Lausitz im Süden und Tesla und BER im Norden war auch das Thema der Rede von Wirtschaftsminister Steinbach: „LDS macht mir keine Kopfschmerzen“ lobte der Minister das Geschehen in Dahme-Spreewald und appellierte an die SPD und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort: „Seht bitte die Entwicklung – gerade hier in der Region in Nachbarschaft zu Tesla – als Chance. Darum beneidet euch ganz Deutschland. Lasst uns alle zusammen das Beste draus machen!“

Zwischen den inhaltlichen Beratungen fanden die turnusmäßigen Wahlgänge statt. Im Ergebnis hat die SPD Dahme-Spreewald ihre Vorsitzende Tina Fischer mit 94,3 % Ja-Stimmen im Amt bestätigt: „Ich freue mich über das große Vertrauen der Delegierten und verspreche, dass wir in den kommenden zwei Jahren richtig ran klotzen werden“ so die 49 Jahre alte Landtagsabgeordnete Tina Fischer, die bereits seit Frühjahr 2018 Vorsitzende der Kreis-SPD ist. „Wir als Vorstand und unsere Mitglieder in den Städten und Gemeinden im Kreis haben viel vor. Inhaltich und personell stellen wir jetzt die Weichen für die nächsten Jahre und ich freue mich, mit neuen Gesichtern und frischen Ideen loszulegen.“

Zu Fischers stellvertretenden Vorsitzenden wurden der Landtagsabgeordnete Ludwig Scheetz (35) aus Königs Wusterhausen, Kreistagsabgeordnete Martina Mieritz (55) vom Ortsverein Zeuthen, der Lübbener Bürgermeister Lars Kolan (47) sowie die KW’er Stadtverordnete Katharina Knaack (38) gewählt. Schatzmeister wurde erneut Jens Zarske-Lehmann aus Zeuthen; Schriftführerin ist wieder Sabine Scheffler aus dem Schenkenländchen. Als Beisitzerinnen und Beisitzer komplettieren den Vorstand Calvin Kuschke (Luckau), Susann Schulz (Wildau), Susanne Rieckhof (KW), Bianca Luban (Schenkenländchen) und Thomas Irmer (Bestensee).