Nach den Plus-Bussen noch Geld aus Berlin: Schönefeld profitiert vom Konjunkturpaket des Bundes

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Der Flughafen Schönefeld ist für die Berliner ein Tor hinaus in die Welt. Aber er ist auch ein Tor hinein nach Berlin und Brandenburg und damit einer der ersten Eindrücke, die Berlin-Gäste von der deutschen Hauptstadt haben. Vor diesem Hintergrund ist es für viele schon lange ein Ärgernis, dass der von den Reisenden stark frequentierte Bahnhof Schönefeld äußerlich in einem ziemlich herunter gewirtschafteten Zustand ist. Das bestätigt auch die langjährige Landtagsabgeordnete Tina Fischer: „So lange ich mich an den Bahnhof in Schönefeld erinnern kann, war er leider noch nie ein schönes Aushängeschild für die Ankunft in Berlin und Brandenburg.“

Nun könnte sich aber zeitnah etwas verbessern am Bahnhof Schönefeld, wie die Bundestagsabgeordnete Sylvia Lehmann und ihre Landtagskollegin Tina Fischer mitteilen. Denn mit dem Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ hat der Bund jetzt nochmals 40 Mio. Euro für ein Sofortprogramm für etwa 170 Bahnhöfe im Land bereitgestellt. „Mit dem Geld soll die Attraktivität der Bahnhöfe für Reisende gesteigert und gleichzeitig ein kurzfristiger Konjunkturimpuls für kleine Handwerksbetriebe aus der Region gesetzt werden“ so Sylvia Lehmann über den Sinn und Zweck der Ausgabe beim Bund. Nach Schönefeld fließen rund 220.000 Euro aus dem Gesamtpaket. Sie sollen nicht für das Bahnhofsgebäude selbst, sondern für die Verkehrsstation ausgegeben werden. Unter anderem geht es um den Austausch von Wand- und Fassadenfarben, die Ergänzung von Sitzmöbeln und Wartemöglichkeiten sowie um die Erneuerung von Treppen, Zugängen, Zäunen und Dächern.

„Natürlich ist die Summe nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber es ist besser jetzt mit den Investitionen zu beginnen, als dem Verfall weiter zuzusehen“ betonen Lehmann und Fischer. „Nach dem Start zweier neuer PlusBus-Linien nach Schönfeld in der letzten Woche, ist das jetzt die nächste gute Nachricht für die wachsende Gemeinde. Wann nun bald auch noch die U7-Verlängerung käme, wäre für Schönefeld einiges erreicht“ so die Abgeordneten abschließend.

 

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