Schulmilch ohne Zucker ist gesünder

Datum:
Märkische Allgemeine Zeitung, 11.01.2019

Der Brandenburger Landtag wird in der nächsten Plenarwoche über einen Antrag beraten, wonach Schulmilch künftig nur noch ohne Zuckerzusatz angeboten werden soll. Der von der SPD-Fraktion initiierte Vorstoß zielt darauf ab, die Förderrichtlinie entsprechend anzupassen, wie die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD im Landtag, Tina Fischer, erklärte. „Gesundes Schulessen ist für uns wichtig. Wir als SPD-Fraktion haben dazu bereits zahlreiche Initiativen angeschoben. Zur gesunden Ernährung gehören natürlich auch Getränke. Deswegen wollen wir künftig nur noch Schulmilch ohne Zuckerzusätze fördern. Zucker ist bereits in zu vielen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten – dies müssen wir nicht noch mit Steuergeldern unterstützen“, so Tina Fischer. „Bisher sind in einem Milchmischgetränk von 250 Millilitern rund 18 Gramm Zucker enthalten. Eine Änderung der bestehenden Fördermittelrichtlinie ist jeweils zu Beginn des neuen Schuljahres möglich.“

Die Mittelzuweisung für das Schulmilchprogramm liegt für das Schuljahr 2018/2019 in der Region Berlin-Brandenburg bei rund einer Million Euro, davon rund 350.000 Euro für das Land Brandenburg. Die Mittel werden durch die Europäische Union bereitgestellt. HIER finden Sie den eigebrachten Antrag, der im nächsten Landtagsplenum diskutiert wird.