SPD steht zu ihrem Wort: keine 3. Start- und Landebahn am BER

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Für viele Brandenburgerinnen und Brandenburger im Süden von Berlin sind und bleiben die Themen Flughafen und Fluglärm wichtige Anliegen. Im unmittelbaren Flughafenumfeld wird durch den bestehenden Flughafen Schönefeld schon heute jede Menge Lärm verursacht. In der Zeit nach der Eröffnung des BER wird die Lärmbelastung noch deutlich zunehmen. Tina Fischer, SPD-Chefin in Dahme-Spreewald, kennt die Situation vor Ort: „Viele Menschen hier im Flughafenumfeld treibt nach wie vor die Sorge vor der 3. Start- und Landebahn um. Vor dem Hintergrund wachsender Fluggastzahlen an den bestehenden Berliner Flughäfen sind diese Sorgen der Leute auch verständlich und wir als Politiker müssen sie ernst nehmen.“

Als Reaktion auf die Befürchtungen der Menschen setzte die SPD Brandenburg schon vor 5 Jahren ein deutliches Signal gegen eine 3. Start- und Landebahn und verankerte das Thema im 2014 mit den LINKEN geschlossenen Koalitionsvertrag. Damit das Thema auch für die nächsten fünf Jahre Eingang in die Regierungspolitik der im Land findet, haben sich die SPD-Unterbezirke Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark nun zusammengetan. Sie bringen zum Landesparteitag am 11. Mai den Antrag ein, dass eine dritte Start- und Landebahn am BER im Programm der Landes-Partei auch weiterhin abgelehnt wird.

„Das ist für uns eine Frage der Glaubwürdigkeit!“ so die drei SPD-Vorsitzenden Tina Fischer (LDS), Bettina Lugk (TF) und Robert Dambon (PM). „Die Menschen im Flughafenumfeld haben genug unter dem Lärm zu leiden und sie verlassen sich auf unser Wort, dass wir die 3. Bahn am BER auch weiterhin ausschließen. Wir stehen dazu und fordern unsere Partei deshalb auf, das Thema im Programm zu verankern.“