Sylvia Lehmann & Tina Fischer: „Danke an das Land Brandenburg für Unterstützung der kommunalen Mehrgenerationenhäuser“

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Seit Anfang März hält die Corona-Krise das Land im Griff und hat für vielfältige Einschränkungen und Veränderungen im Alltag der Menschen und des Zusammenlebens gesorgt. Leidtragende gibt es viele – vor allem die Wirtschaft ächzt unter den Folgen der Lockdown-Wochen. Letztlich leiden aber nicht nur Firmen, Solo-Selbstständige und Privathaushalte, sondern auch unzählige Einrichtungen der sozialen Infrastruktur.

So ging es auch den insgesamt 36 Mehrgenerationenhäusern mit angeschlossenem Familienzentrum im Land Brandenburg. Um die Situation aufzufangen, hatte das Bundesfamilienministerium im Rahmen eines „Corona-Soforthilfe-Projektes“ den vom Bund geförderten Mehrgenerationenhäusern zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt. Weil davon aber nur 29 von 36 Einrichtungen im Land profitieren konnten, hat das Land Brandenburg nun nachgesteuert. Nun erhalten auch die sieben rein kommunal geförderten Mehrgenerationenhäuser mit angeschlossenem Familienzentrum aus Potsdam finanzielle Unterstützung, um die Folgen aus der Corona-Krise abzumildern.

„Für den Landkreis Dahme-Spreewald ist diese Meldung aus dem Ministerium eine besonders gute Neuigkeit“ so die Landtagsabgeordnete Tina Fischer. „Denn von den sieben rein kommunal geförderten Mehrgenerationenhäusern in Brandenburg liegen fünf in Dahme-Spreewald.“ Von der Landesförderung profitieren jetzt das MGH „Berstetreff“ in Lübben (Träger Arbeiter-Samariter-Bund KV Lübben e. V.), das MGH „Haus der Generationen“ in Märkische Heide (DRK Fläming-Spreewald), das MGH in Schönefeld (Kindheit e. V.), das MGH in Luckau (DRK Fläming-Spreewald) sowie das MGH „Familie im Zentrum“ in Lieberose (DRK Fläming-Spreewald).

Über diese Neuigkeiten freut sich auch die Bundestagsabgeordnete Sylvia Lehmann, die zuvor 15 Jahre den Süden des Landkreises im Brandenburger Landtag vertreten hat: „Klasse, dass das Land Brandenburg jetzt für diejenigen Mehrgenerationenhäuser einspringt, die wir mit dem Programm aus Berlin nicht erreicht haben. Unsere Familienzentren im Kreis machen eine unglaublich wichtige Arbeit und bieten mit vielfältigen Angeboten Unterstützung in allen Lebensphasen an.“

Mit der Soforthilfe des Landes können pro Mehrgenerationenhaus mit integriertem Familienzentrum bis zu 1000 Euro für besondere Ausgaben während der Corona-Pandemie beantragt werden. „Jeder Euro hilft den Akteuren vor Ort“ so Tina Fischer abschließend. „Denn sehr oft sind die Mehrgenerationenhäuser ein wichtiger Berater für Menschen und Familien, die es nicht so leicht haben.“

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