Tina Fischer & Ludwig Scheetz: „Beim Schülerverkehr müssen wir für Entzerrung sorgen!“

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Auf allen Ebenen – vom Bundestag bin hin zur Kommune – wird aktuell überlegt und diskutiert, mit welchen Mitteln man der zweiten Welle der Corona-Pandemie effektiv begegnen kann. Neben den von Bund und Bundesländern beschlossenen Maßnahmen, die den ganzen November gelten sollen, sucht man auch in den Kreisen und Gemeinden nach weiteren Möglichkeiten der Kontakteindämmung. Im Landkreis Dahme-Spreewald bringen die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Tina Fischer und Ludwig Scheetz nun zeitnahe Maßnahmen für den ÖPNV ins Spiel.

„Wenn ich an die Schulbusse bei uns im Landkreis denke, in denen sich jeden Morgen hunderte Schüler eng an eng drängeln, dann sehe ich hier schnellen Handlungsbedarf“ erklärt Tina Fischer. „Die Schulen selbst bemühen sich teils mit komplexen Maßnahmen um die Reduzierung der Kontakte zwischen den Schülern, aber auf dem Weg von und zur Schule im Bus sind dann alle wieder nah zusammen“ ärgert sich Fischer. Ihr Landtagskollege Ludwig Scheetz ergänzt: „Wenn dann nach der Vielzahl an Schülern im Bus gleich auch noch Seniorinnen und Senioren denselben Bus benutzen, dann hat das Virus um diese Jahreszeit natürlich leichtes Spiel.“

Die beiden Abgeordneten schlagen Landrat Stephan Loge deshalb vor, schnellstmöglich für eine Entzerrung bei der öffentlichen Schülerbeförderung im Landkreis zu sorgen. „Wenn irgendwie möglich, müssen eben zusätzliche Busse eingesetzt werden um die Schülerinnen und Schüler mit mehr Abstand im November in die Schulen zu bringen“ so der Vorschlag von Ludwig Scheetz und Tina Fischer, die gern auch bei der Beschaffung von nötigen Geldern bzw. Fördermitteln unterstützen wollen. Betroffen wären von einer solchen Maßnahme nur einige Linien und das dann auch nur zu den Stoßzeiten der Schülerbeförderung. Landrat Stephan Loge findet das Ansinnen der Abgeordneten grundsätzlich gut: „Der Vorschlag ist in der aktuellen Corona-Situation mit den rasant steigenden Zahlen gut und richtig. Wir werden seitens des Landkreises prüfen, was nötig wäre und unter welchen Umständen sich was machen lässt.“