Wieder ein voller Erfolg: AWO-Ehrenamtsempfang mit Ministerpräsident Dietmar Woidke

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Freitagnachmittag in Wildau: am Dahmeufer schaukeln die Boote  gemütlich in der Herbstsonne und lassen sich vom Gewusel an Land nur wenig beeindrucken. Dort haben sich gut 150 ehrenamtlich Engagierte aus der Region die Einladung der AWO nicht entgehen lassen und nahmen – gemeinsamt mit Ministerpräsident Dietmar Woidke als Ehrengast – am Ehrenamtsempfang des AWO-Kreisverbands Dahme-Spreewald e.V. teil. Auch in diesem jedem Jahr wurden nicht einzelne Personen, sondern die Vielzahl und Vielfalt der ehrenamtlich, engagierteren Akteure in den Mittelpunkt der Veranstaltung gestellt. „Ohne die vielen Menschen in diversen Vereinen, Organisationen und Gruppen wäre ein so vielfältiges gesellschaftliches und kulturelles Miteinander in unserer Region nicht möglich. Ihnen allen gilt gleichermaßen unser Dank und große Anerkennung für die vielen, unentgeltlich geleisteten Stunden und ihren unermüdlichen Einsatz.“ so Jürgen Mertner über die große Bedeutung des Ehrenamts.

Der Ministerpräsident ging in seiner kurzen Ansprache v.a. auf die vielen Einsätze der Feuerwehr in den letzten Wochen und Monaten im Land ein: „Für die Gemeinschaft ist gegenseitige Hilfe wichtig, insbesondere wenn es um das Leben, die Gesundheit oder das Hab und Gut der Mitmenschen geht.“ so Woidke vor den anwesenden Gästen. Auch dankte er den Familien der aktiven Einsatzkräfte für ihre Unterstützung sowie den Betrieben, die Feuerwehrleute freistellen. „Die Einsatzkräfte waren in diesem Sommer unsere großen Helden. Ausdrücklich schließt das natürlich neben der Feuerwehr auch alle weiteren Rettungs- und Hilfsdienste mit ein!“ Es ging aber neben Feuerwehr und Rettungsdiensten noch um viele weitere Ehrenamtliche aus Sport, Kultur und Gesellschaft. So nutzte Uwe Kretschmar, Präsident des Kreisanglerverbands, die Gelegenheit mit dem Ministerpräsidenten zu einem ihm wichtigen Thema ins Gespräch zu kommen: „Wir Angler drängen landesweit schon seit Monaten darauf, dass wir künftig mit Elektromotoren auf geschlossenen Gewässern fahren dürfen. Das ist u.a. für unsere älteren Mitglieder wichtig, die z.B. nicht mehr gut beim Rudern sind.“ schilderte Kretschmar das Problem. Genau wie Kretschmar nutzten viele weitere Ehrenamtliche die Gelegenheit, dem Ministerpräsidenten ihre Anliegen zu schildern und miteinander ins Gespräch zu kommen.