BILDUNG

Für mich beginnt Bildung nicht erst am Tag der Einschulung.

Ganz klar: Kindergärten sind Bildungseinrichtungen und sollten in Deutschland wie der Schulbesuch gebührenfrei sein. Deswegen haben wir als eines der ersten Bundesländer überhaupt das gebührenfreie letzte Kita-Jahres im Sommer 2018 eingeführt und damit viele Familien finanziell entlastet.

Als meine Kinder noch in die Kita gingen, war für mich aber das allerwichtigste, dass sie von liebevollen und qualifizierten Erziehern betreut wurden. Deswegen haben wir über all die Jahre hinweg den Schwerpunkt gesetzt, dass gut qualifiziertes und gut bezahltes Personal der wichtigste Baustein ist, um die Betreuungsqualität weiter zu verbessern. Immerhin geht es um über 172.000 Kinder in Brandenburgs Kitas, die von über 18.200 Erzieherinnen und Erziehern betreut werden.
Aber es gibt ein Problem: denn anders als bei vielen klassischen Ausbildungsberufen gibt es für Erzieher meist kein Ausbildungsgehalt. Stattdessen müssen oft für den schulischen Anteil der jahrelangen Ausbildung noch Schulgelder bezahlt werden. Das finde ich ungerecht! Deswegen haben wir als SPD im Landkreis beschlossen, dass wir künftig unsere eigenen Erzieherinnen und Erzieher ausbilden, OHNE dass diese Schulgeld zahlen müssen. Angebunden ist der neue Ausbildungsgang ans OSZ in Königs Wusterhausen und wenn der erste Jahrgang nach den Sommerferien 2019 in die schulgeldfreie Erzieherausbildung startet, dann haben wir wirklich einen riesigen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Wo neue Schulen gebaut werden und wieder mehr Schüler in die Grund- und weiterführenden Schulen gehen, brauchen wir aber auch immer mehr Lehrer. Zusätzlich zu denen, die aus Altersgründen aus dem Schuldienst ausscheiden.
Deshalb hat das Land zuletzt zum Schuljahresbeginn 2018 insgesamt 1.667 Lehrerinnen und Lehrer neu eingestellt, davon 1.114 unbefristet. Darunter auch – so viel Ehrlichkeit muss sein – viele Quereinsteiger. Im Sommer waren es insgesamt 682 Quereinsteiger, die neu in die Schulen kamen. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es nicht bessere Varianten gäbe als immer mehr Quereinsteiger in die Schulen zu schicken. Aber um schnelle Lösungen gegen drohenden Unterrichtsausfall zu haben, finde ich Quereinsteiger eine super Lösung. Zumal wir nicht vergessen dürfen, dass es sich bei diesen Seiteneinsteigern um kluge, gut qualifizierte und studierte Leute handelt. Nur eben ohne die pädagogische Komponente, die ihnen ja dann aber nachträglich beigebracht wird.

Viele Tipps und wissenwerte Details, wie man in Brandenburg am besten aufwächst und wie wir Familien fördern und unterstützen, gibt es in der Broschüre „Aufwachsen in Brandenburg – Wie wir Familien fördern.“, die man HIER auch online lesen und runterladen kann.

Auch im Arbeitskreis Schule Wirtschaft des Landkreises Dahme-Spreewald sind das meine Themen: hier machen wir uns regelmäßig Gedanken, wie wir seitens der Schulen, der Einrichtungen, der Betriebe usw. gute Infos zur Berufsorientierung an die Schülerinnen und Schüler bringen. Regelmäßig besuchen wir Unternehmen der Region – zuletzt waren wir gerade bei Möbel Höffner in Waltersdorf zu Gast. Ein wirklich spannender Einblick!

   

Für unsere Kleinsten z.B. habe ich vor vielen, vielen Jahren als Schirmherrin die Kinderuniversität an der Technischen Hochschule Wildau initiiert. Bis heute bin ich jedes gern dabei, wenn neugierige Kids, die die Wissenschaftler von morgen werden wollen, den echten Wissenschaftlern mit großen, leuchteten Augen zuhören und gefesselt sind. Wenn es die Kinder-Uni nicht schon gäbe, man müsste sie glatt nochmal erfinden. HIER gehts zu den Terminen der Kinder-Uni im Jahr 2019.