
19. November 2026, 18.00 Uhr, Eichwalde
Anfang der 2000er wachsen zwei Brüder in der ostdeutschen Provinz auf. Ihr Alltag ist geprägt von zu viel Alkohol, Arbeitslosigkeit und einer DDR-Vergangenheit, von der sie sich nicht befreien können. Als der Hausbau scheitert, zerfällt die Familie vor ihren Augen. Der Perspektivlosigkeit und Langeweile versuchen sie in den angrenzenden Wäldern und Feldern zu entfliehen.
Der Film beleuchtet die Radikalisierung zweier Jugendlicher in Ostdeutschland. Der ältere Bruder verspürt Sinn und Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die Abenteuer versprechen, aber Gewalt und Fremdenhass meinen. Als ein Flüchtlingsheim im Ort entstehen soll, eskaliert die Situation. Dem Film gelingt es, die Problematik des Rechtsextremismus auf Augenhöhe mit den Protagonist:innen zu behandeln, ohne dabei auf stereotype Darstellungen ostdeutscher Verhältnisse zurückzugreifen.
Dazu laden wir Sie herzlich ein!
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt herzlich zu einem gemeinsamen Filmabend am 19. November in die Alte Feuerwache nach Eichwalde ein.
Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit, gemeinsam über die Themen des Films ins Gespräch zu kommen. Mit dabei sind auch Christian Nähte, Schauspieler und Darsteller des Vaters im Film und Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums Eichwalde.
Moderiert wird das Publikumsgespräch von Hendrick Küpper, Lehrkraft am Humboldt-Gymnasium Eichwalde.
Wir freuen uns auf einen spannenden Filmabend, unterschiedliche Perspektiven und einen offenen Austausch mit dem Publikum.
Veranstaltungszeit: 19. November 2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Alte Feuerwache, Bahnhofstraße 79, 15732 Eichwalde
Bitte melden Sie sich an über unsere Webseite an:
https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail//291396
Wir freuen uns aber auch über Ihr spontanes Kommen
